STADTTHEATER OBERURSEL / MISS DAISY UND IHR CHAUFFEUR: Tickets ab € 16,00

Montag, 13.03.23 - Beginn: 20:00 Uhr

Spielstätte
Stadthalle Oberursel
Rathausplatz 2
61440 OBERURSEL
Tickets ab € 16,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Stadttheater Oberursel
Miss Daisy und ihr Chauffeur
Eine Veranstaltung von Pro Volkshochschule e.V.

Unter Vorlage des Originalausweises beim Einlass gelten ermäßigte Karten ab der Preisgruppe 2 für:
Schüler*innen/Studenten*innen bis 27 Jahre, Auszubildende, Rentner*innen mit einem gültigen Bewillungsbescheid zur Grundsicherung, Bezieher*innen von Leistungen nach SGB ll, lll und Xll sowie deren Angehörige.
Schwerbehinderte erhalten Karten zum Vollpreis, die Begleitperson des Schwerbehinderten (ab GdB 80) mit dem Zusatz "B" im Ausweis erhält eine Freikarte.
Die Spielstätte ist rollstuhlgerecht. Für Rollstuhlfahrer*innen bitte die im Saal gekennzeichneten Plätze buchen. - Buchbar über die Hotline 069 13 40 400 oder in den Vorverkaufstellen von Frankfurt Ticket RheinMain GmbH -

Tournee-Theater THESPISKARREN

Miss Daisy und ihr Chauffeur
(Driving Miss Daisy)
Schauspiel von Alfred Uhry

Regie: Frank Matthus
Ausstattung: Monika Maria Cleres

Mit Doris Kunstmann, Ron Williams, Benjamin Kernen

»Wir neigen dazu, Erfolg eher nach … der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Maß unserer Menschlichkeit.«
Dr. Martin Luther King, amerikanischer Bürgerrechtler (1929–1968)

»… der liebe Gott hat einer Zitrone mehr Verstand gegeben als Ihnen …«
Atlanta, Georgia, 1948: Miss Daisy ist eine 72-jährige pensionierte Schullehrerin. Nachdem sie eines Tages mit ihrem Auto einen Unfall verursacht hat, kauft Sohn Boolie ihr einen neuen Wagen und engagiert vorsichtshalber den Schwarzen Hoke Colburn als Chauffeur. Hoke, mit seinen 60 Jahren selbst nicht mehr der Jüngste, ist ein ruhiger, lebenskluger Mann und somit der ideale Gegenpart zur egozentrischen Miss Daisy, die sich hartnäckig weigert, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Mit Ausdauer und unbeeindruckt von mancher unfreundlichen Bemerkung der alten Dame schafft es Hoke schließlich, dass Miss Daisy in den Wagen einsteigt, und allmählich entsteht während der gemeinsamen Ausfahrten zwischen dem ungleichen Paar eine respektvolle Sympathie. Was zunächst den Charme einer widerspenstigen Zähmung hat, entwickelt sich zu einem Gesellschaftsstück mit Tiefgang und subtilen Ober- und Untertönen, ohne das Spiel von Nähe und Ferne zwischen den beiden Hauptpersonen ganz aufzulösen. Genügend Zündstoff für dauerhafte Spannung liefert schon der reale historische Rahmen, dem die beiden Protagonisten entstammen, Sphären, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Hier die wohlhabende, gebildete jüdische Südstaaten-Lady, dort der Schwarze Angestellte aus der Unterschicht in einer Epoche, in der die Rassentrennung in den USA noch fast selbstverständlich den Alltag der Menschen bestimmte.