CONGRESS PARK SINFONIE SPEZIAL: Tickets ab € 45,00

Samstag, 21.05.22 - Beginn: 19:30 Uhr

Spielstätte
Congress Park Hanau - Paul-Hindemith-Saal
Tickets ab € 45,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Start des Vorverkaufs ab 16.09.2021


***Hinweis an die Verkäufer: Bitte Doppelplätze nicht einzeln buchen! Wird ein Einzelplatz benötigt, dann wenden Sie sich bitte an die Hotline von Frankfurt Ticket 069/1340-400. ***

Es gilt die aktuelle Corona Schutzverordnung.


Einlass ab 6 Jahren
Einführungsvortrag eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Verspäteten Besuchern kann erst zur Pause Einlass gewährt werden.
Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH, Schlossplatz 1, 63450 Hanau

Die Spielstätte ist rollstuhlgerecht. Eventuelle Rollstuhlfahrer werden auf dem äußersten Platz rechts oder links in den Reihen 3, 5, 7, 9 (je nach Verfügbarkeit) platziert, der entsprechende Sitz wird entfernt.
Ermäßigte Karten für Schüler/innen, Studierende, Freiwilligendienste, Schwerbehindete und Rollstuhlfahrer (beide ab GbB 50), Arbeitssuchende, Besitzer/innen des „Hanau Passes“. Inhaber/innen der Jugendleitercard der Ehrenamtscard. Begleitpersonen zahlen den Normalpreis. - Alle Ermäßigungen sind buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt RheinMain -
Im Kartenpreis ist KEIN RMV enthalten.

Congress Park Sinfonie Spezial
4. Sonderkonzert: KÖNIGE UND KAISER

PROGRAMM:
Carl Maria von Weber (1786-1826)
Oberon – Ouvertüre (1826)

Robert Schumann (1810-1856)
Konzert a-moll für Violoncello und Orchester, op. 129 (1850)
I. Nicht zu schnell
II. Langsam
III. Sehr Lebhaft

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur, op. 55 „Eroica“ (1803)
I. Allegro con brio
II. Marcia: Adagio assai
III. Scherzo: Allegro vivace
IV. Finale: Allegro molto

Solist: Friedrich Thiele, Violoncello
Orchester: Neue Philharmonie Frankfurt
Dirigent: Jens Troester


Beschreibung:
Romantisch
Hornsignale gibt es in der Romantik viele. Doch die magischen drei Noten am Anfang von Webers Ouvertüre, rufen nicht nur Elfenkönig Oberon auf den Plan, sie verzaubern ein ganzes Orchester. Das Werk zeigt Weber als Pionier romantischer Klangfarben und Stimmungen – von geheimnisvoll schimmernd bis glanzvoll prächtig.

Fünfzehn Tage
Genauso lange brauchte Schumann, dann war es fertig, das geniale Cellokonzert. Dass er kein „Konzert für die Virtuosen“ schreiben konnte und oberflächliches Geklingel verabscheute, erweist sich als Segen. Inniger, erfüllter, im Finale auch fröhlich-übermütiger kann man sich Musik kaum vorstellen. Die Schwierigkeit, für ein tief klingendes Soloinstrument zu schreiben, meistert Schumann souverän. Weit weniger souverän reagierte er auf die ungebetenen Ratschläge des für die Uraufführung vorgesehenen Frankfurter Cellisten Emil Robert Bockmühl. Nach fünfundzwanzig zunehmend hitzigen Briefen kam es zum Zerwürfnis, Premiere war dann erst 1860.

Geschrieben auf Napoleon Bonaparte
Ein Riss auf der Titelseite: „Intitolata Bonaparte“ stand dort zunächst. Doch Napoleon krönte sich zum Kaiser, und der Zorn Beethovens traf den Korsen - wenn auch nur auf dem Papier. In der „Eroica“ bricht Beethoven mit den meisten Konventionen seiner Zeit und entfernt sich mit Riesenschritten von der klassischen Tradition Haydns und Mozarts. Das zeitgenössische Publikum spaltete er schon mit den kühnen Akkordhieben zu Beginn des ersten Satzes: In glühende Verehrer auf der einen („ganz überraschend, durchaus neu und schön“) und erbitterte Gegner („des Grellen und Bizarren allzu viel“) auf der anderen Seite. Das Urteil heute: Bravo!