CONGRESS PARK SINFONIE SPEZIAL: Tickets ab € 45,00

Samstag, 05.03.22 - Beginn: 19:30 Uhr

Spielstätte
Congress Park Hanau - Paul-Hindemith-Saal
Tickets ab € 45,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Start des Vorverkaufs ab 16.09.2021


***Hinweis an die Verkäufer: Bitte Doppelplätze nicht einzeln buchen! Wird ein Einzelplatz benötigt, dann wenden Sie sich bitte an die Hotline von Frankfurt Ticket 069/1340-400. ***

Es gilt die aktuelle Corona Schutzverordnung.


Einlass ab 6 Jahren
Einführungsvortrag eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Verspäteten Besuchern kann erst zur Pause Einlass gewährt werden.
Veranstalter: Betriebsführungsgesellschaft Hanau mbH, Schlossplatz 1, 63450 Hanau

Die Spielstätte ist rollstuhlgerecht. Eventuelle Rollstuhlfahrer werden auf dem äußersten Platz rechts oder links in den Reihen 3, 5, 7, 9 (je nach Verfügbarkeit) platziert, der entsprechende Sitz wird entfernt.
Ermäßigte Karten für Schüler/innen, Studierende, Freiwilligendienste, Schwerbehindete und Rollstuhlfahrer (beide ab GbB 50), Arbeitssuchende, Besitzer/innen des „Hanau Passes“. Inhaber/innen der Jugendleitercard der Ehrenamtscard. Begleitpersonen zahlen den Normalpreis. - Alle Ermäßigungen sind buchbar über die Hotline und Vorverkaufsstellen von Frankfurt RheinMain -
Im Kartenpreis ist KEIN RMV enthalten.

Congress Park Sinfonie Spezial
3. Sonderkonzert: VON WIEN NACH HOLLYWOOD

PROGRAMM:

Franz Schreker (1878-1934)
Intermezzo op. 8 für Streichorchester (1900)

Pavel Haas (1899-1944)
Studie für Streichorchester (1943)

Erich Wolfgang Korngold (1897-1957)
Konzert in D-Dur für Violine und Orchester (1945)
I. Moderato nobile
II. Romance
III. Finale


Franz Schubert (1797-1828)
Sinfonie Nr. 6 in C-Dur, D.589 (1818)
I. Adagio – Allegro vivace
II. Andante
III. Scherzo: Presto
IV. Allegro moderato

Solist: Elias David Moncado, Violine
Orchester: Neue Philharmonie Frankfurt
Dirigent: Jens Troester


Beschreibung:
Schicksale
Erich Wolfgang Korngold ist das Wunderkind des 20. Jahrhunderts. Seine unfassbar frühreifen Werke verblüfften Wien. Mahler und Puccini zählten zu seinen Fans. Die Opern des Teenagers machten weltweit Furore, in Hollywood wurde er zum Erfinder der modernen Filmmusik. Der Zweite Weltkrieg zerstörte seine musikalische Heimat, er starb 1957, weitgehend vergessen. Heute wird Korngold wiederentdeckt: Das melodiensatte Violinkonzert verwendet Themen aus seinen Filmen und hat sich einen festen Platz im Repertoire der Virtuosen erobert.

Pavel Haas, nur zwei Jahre nach Korngold und wie dieser in Brünn geboren, überlebte die Nazi-Zeit nicht. Als seine „Studie für Streichorchester“ entstand, war er bereits in Theresienstadt inhaftiert. Haas und fast das gesamte Lager-Orchester wurden wenige Monate nach der Uraufführung ermordet. Die Studie zeigt Individualität, Kraft und Inspiration, kunstvoll verschlungene Fugati voll vitaler Rhythmen, ein eindringliches Adagio im Zentrum.

Ebenfalls für Streichorchester: das Intermezzo von Franz Schreker. Zarte, romantische Musik vom Meister der Wiener Moderne.

Sinfonien für die Nachwelt
Von den Schrecken des 20. Jahrhunderts weiß Schuberts Musik noch nichts – die Sechste Sinfonie ist dazu noch eine seiner heitersten. Schubert selbst nannte sie die „große“, doch die Nachwelt vergab diesen Titel der noch weit größeren Nr. 8. Haydn und Mozart stehen Pate, ein Hauch von Italianità durchweht das Stück. Ein Singspiel ohne Stimmen, lyrisch, gelöst, mit viel musikalischem Augenzwinkern. Kaum zu glauben: Keine einzige Schubert-Sinfonie erklang zu seinen Lebzeiten öffentlich. Die Sechste machte den Anfang – vier Wochen nach Schuberts Tod.