9. SONNTAGSKONZERT 2024/25: Tickets ab € 26,00

Sonntag, 25.05.25 - Beginn: 11:00 Uhr

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Tickets ab € 26,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.

Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.

Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.

Sollte Ihr gewünschter Platz bei den Sonntagskonzerten nicht zur Verfügung stehen, schauen Sie doch einfach beim Montagskonzert nach. Es wird das gleiche Programm aufgeführt wie sonntags.

Interpreten:
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Duncan Ward, Dirigent
Martin Helmchen, Klavier

Programm:
Joseph Haydn (1732 –1809) Sinfonie Nr. 88 G-Dur
Richard Strauss (1864 –1949) Burleske d-Moll für Klavier und Orchester
Johannes Brahms (1833 –1897) Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

Brahms’ Lieblings-Sinfonie
„So wie dieser Satz sollte meine Neunte Sinfonie klingen!“ – so soll sich Johannes Brahms über den Largo-Satz von Joseph Haydns Sinfonie Nr. 88 geäußert haben. Überhaupt war Brahms ein großer Bewunderer des „Vaters der Wiener Klassik“, mit dessen Kompositionen er sich sein Leben lang intensiv beschäftigt hat. Entstanden zwischen den „Pariser“ und den „Londoner“ Sinfonien, kommt der 88. Sinfonie eine Sonderstellung im Werk Haydns zu. Sie ragt heraus wegen ihrer großen stilistischen Bandbreite, die vom klanglich anrührenden Largo-Satz bis hin zum burlesken Charakter des Finales reicht.
Brahms‘ eigene Orchesterwerke waren stark von Haydns Sinfonik beeinflusst, insbesondere die frühen Orchesterserenaden, in denen der Komponist erste eigenständige Versuche einer neuen Sinfonik unternahm.
Nicht weniger beeinflusst war der junge Richard Strauss vom Vorbild Johannes Brahms. Mit seinem frühen einsätzigen Klavierkonzert wagte auch er erste Schritte in eine ganz eigene Richtung. „Klavierkonzert“ nannte er das Werk nicht, sondern zunächst „Scherzo“, schließlich „Burleske“. Die Anklänge an Brahms, den der junge Strauss während der Kompositionszeit persönlich kennenlernte, sind deutlich zu hören – und doch klingt schon viel Eigenes durch, wie etwa der originelle Instrumentationseinfall, das Hauptthema von der Pauke vortragen zu lassen.