1. SONNTAGSKONZERT 2024/25: Tickets ab € 44,00

Sonntag, 15.09.24 - Beginn: 11:00 Uhr

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Tickets ab € 44,00 Jetzt buchen

Veranstaltungsinfo

Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.

Konzerteinführung "vor dem museum" eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Großen Saal.
Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.

Gegen Vorlage des gültigen Ausweises bei der Einlasskontrolle erhalten junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.

Sollte Ihr gewünschter Platz bei den Sonntagskonzerten nicht zur Verfügung stehen, schauen Sie doch einfach beim Montagskonzert nach. Es wird das gleiche Programm aufgeführt wie sonntags.

Interpreten:
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Thomas Guggeis, Dirigent
Anna Kissjudit, Mezzosopran
Frankfurter Frauenchor
Kinderchor Frankfurt

Programm:
Gustav Mahler (1860 –1911) Sinfonie Nr. 3 d-Moll

Mahlers ganzer Kosmos
„Meine Symphonie wird etwas sein, was die Welt noch nicht gehört hat! Die ganze Natur bekommt darin eine Stimme und erzählt so tief Geheimes, das man vielleicht im Traume ahnt! … Mir ist manchmal selbst unheimlich zumute bei manchen Stellen, und es kommt mir vor, als ob ich das gar nicht gemacht hätte.“ Fast mit respektvollem Schaudern spricht Gustav Mahler von seiner eigenen Dritten Sinfonie, die über vier lange Schaffensjahre zwischen 1892 und 1896 entstand und mit der Mahler in neue Sphären der Instrumentalmusik vorstieß.
Schon die äußeren Dimensionen des Werkes sprengen den herkömmlichen Rahmen sinfonischer Gestaltung: Der Kopfsatz alleine – Mahler bezeichnet ihn als „1. Abtheilung“ – hat die Dauer einer ganzen Brahms-Sinfonie. Auch inhaltlich greift Mahler nach den Sternen, entfaltet klingend den ganzen Kosmos seiner allumfassenden, pantheistischen Weltsicht. Die Titel der sechs Sätze weisen die Richtung: „Pan erwacht. Der Sommer marschiert ein“, „Was mir die Blumen auf der Wiese erzählen“, „Was mir die Tiere im Walde erzählen“, „Was mir der Mensch erzählt“, „Was mir die Engel erzählen“, „Was mir die Liebe erzählt“ – die ganze Natur ist hier zum Klingen gebracht.
Arnold Schönberg, ein leidenschaftlicher Bewunderer Mahlers, bemerkte nach der Uraufführung, Mahler habe hier die „rücksichtsloseste Wahrheit“ vertont, und er habe in dieser Sinfonie dessen „Seele gesehen“.