1. KAMMERKONZERT 2024/25: Tickets ab € 22,00

Donnerstag, 19.09.24 - Beginn: 20:00 Uhr

Spielstätte
Alte Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
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Veranstaltungsinfo

Es gelten die AGB und die Hausordnung der Alten Oper Frankfurt.

Veranstalter: Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V.

Junge Leute bis 27 Jahren und Schwerbehinderte (GdB 80) erhalten gegen Vorlage eines Ausweises eine Ermäßigung von 50%. Liegt bei der Schwerbehinderung ein "B" im Ausweis vor, erhält die Begleitperson ebenfalls eine Ermäßigung von ca. 50%.
Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson wenden sich bitte an Frankfurt Ticket (069/1340-400 oder info@frankfurt-ticket.de)
Vereinsmitglieder der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. buchen Ihre Ermäßigung von 15 % als Promotion-Code unter Nennung oder Eingabe der Mitgliedsnummer.

Im Kartenpreis ist jeweils die Hin- und Rückfahrt im gesamten Tarifgebiet des RMV enthalten. Dies gilt auch für print@home Tickets. Gültig 5 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss. Benutzung der 1. Klasse mit Zuschlag.

Interpreten:
QUATUOR ÉBÈNE
Pierre Colombet, Violine
Gabriel Le Magadure, Violine
Marie Chilemme, Viola
Yuya Okamoto, Violoncello

Programm:
Joseph Haydn (1732-1809) Streichquartett B-Dur op. 76 Nr. 4 „Sonnenaufgangs-Quartett“
Benjamin Britten (1913-1976) Drei Divertimenti für Streichquartett (1936)
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett B-Dur op. 130 (mit Großer Fuge op. 133)

Sonnenaufgang
Es ist erst ein paar Jahre her, dass das Quatuor Ébène unser Kammerpublikum mit einem vollständigen Zyklus der Beethoven’schen Quartette begeisterte. Ihre baldige Wiedereinladung war daher ein Muss. Anknüpfend an den gefeierten Beethoven-Zyklus, haben die Ébènes das späte B-Dur-Quartett von Beethoven wieder mit dabei, zusammen mit der „Großen Fuge“. Beethoven schrieb sie zunächst als Finalsatz für dieses Quartett, ersetzte sie später jedoch durch einen „leichteren“ Satz. Für heutige Ohren ist die Große Fuge zwar noch immer nicht „leicht“. Sie stellt jedoch einen durchaus stimmigen Abschluss des Quartetts dar, wie Beethoven ihn ursprünglich vorgesehen hatte.
Eher eine Rarität sind die Kompositionen von Benjamin Britten für Streichquartett. „Marsch“, „Walzer“ und „Burleske“ sind die drei kurzen Divertimenti betitelt. Anklänge an Béla Bartók, Igor Strawinsky und Brittens Lehrer Frank Bridge sind nicht zu überhören, und doch bleibt Britten stets originell und eigenwillig. Es ist kunstvolle und zugleich moderne Unterhaltungsmusik des wohl größten britischen Komponisten des 20. Jahrhunderts.
Eröffnet wird das Konzert mit dem beliebten „Sonnenaufgangs-Quartett“ von Joseph Haydn. „The Sunrise“ nannte der Londoner Erstverleger das Werk und gab ihm damit einen etwas eleganteren Titel als die spätere deutsche Bezeichnung. Aber wenn die Violine mit ihrem Kopfsatz-Thema langsam nach oben aufsteigt, dann stellt sich die Assoziation an die aufgehende Sonne so natürlich ein, dass sich die Bezeichnung „Sonnenaufgang“ auch im deutschen Sprachraum durchgesetzt hat.